InteressenGemeinschaft Pro Lummerschied

 
 

Dorfkrug


Renovierungsmaßnahmen im Dorfkrug

Am 02.02.2019 war es endlich soweit, dass im Dorfkrug Maßnahmen zur Schalldämmung im Innenraum getroffen werden konnten. Dies war notwendig, da sich bei Veranstaltungen mit größerer Personenzahl herausgestellt hat, dass die recht schallharten Räumlichkeiten einen unangenehmen Nachhall erzeugen. Daher wurde der Ruf der zahlreichen Gäste immer lauter, dass hier etwas passieren müsse.
Wie immer im Leben ist es gut, wenn man jemanden kennt, der jemanden kennt, der sich mit der Sache auskennt! So auch hier.
IGPL – Vorstandsmitglied Bernd Hoffmann hat, aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, in Werkhallen bereits Lärmschutzmaßnahmen mit großem Erfolg durchgeführt.

Mitte Juli wurde durch eine Fachfirma ein Akustik-Check durchgeführt und danach wurde errechnet, welche Maßnahmen sinnvoll und zielführend sind, um die Situation vor Ort zu verbessern. Schnell war klar, dass hier nur die Decke als geeignete Fläche in Frage kommt. Nach den Planungen musste nun noch der finanzielle Aufwand von fast 2.000 €  gestemmt werden. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Ortsrat Kutzhof, Lummerschied, Numborn, durch Eigenmittel und natürlich die geplanten Eigenleistungen, war die Finanzierung sichergestellt. In der Sitzung der Dorfkrug GbR am 22.01.2019 wurde durch die beteiligten Vereine (OGV, TUS, IGPL und FFW) einstimmig die Umsetzung beschlossen.

Nun ging es schnell. Schon in der darauffolgenden Woche, nach dem ersten offenen Dorfkrug am 01.02., wurde mit der Montage begonnen. Dazu waren Edith & Horst Meiser, Jörg Mettger und Bernd Hoffmann vor Ort. Mit dem von Jörg Mettger bereitgestellten Gerüst, das als Arbeitsbühne diente, ging die Arbeit schnell von der Hand und nach nur 3 Stunden war das Werk erledigt. Schon im Verlauf der Arbeiten war eine hörbare Verbesserung wahrnehmbar. Es sollte eine Reduzierung des Nachhalls um mindestens 3 dB-A erreicht werden. Erzielt wurde nun eine Reduzierung von ca. 4 dB-A.

Am gleichen Tag wurde auch die Spülmaschine ausgetauscht. Dankenswerter Weise hat Jörg Mettger noch eine gebrauchte Maschine kostengünstig zur Verfügung gestellt und wir konnten diese noch einbauen. Edith Meiser hat die perfekte Grundreinigung der Maschine (vollzogen) durchgeführt und bei der Gelegenheit auch den Kühlschrank gereinigt. Hierzu hat Bernd Hoffmann hat eine neue Bedienungsanleitung für die Spülmaschine erstellt und ausgehängt.

Weiterhin kümmert sich Jörg Mettger um den defekten Lüfter des Kühlschranks. Bernd Hoffmann hat zusammen mit Horst Meiser bereits in der Woche vor Silvester eine Schiebtür zum neuen Getränkelager eingebaut. Bernd hat noch die neue Schiebtür für das Getränkelager mit einem speziell angegossenen Verriegelungssystem ausgestattet. Zu guter Letzt, haben  noch Bernd Hoffmann und sein Sohn Joshua, ein Schwerlastregal im Getränkelager eingebaut.

 Wie schon von Helmut Peter konstatiert, war das ein „hervorragendes Wochenende“ für den Dorfkrug. Der Dank geht an Edith & Horst Meiser, Jörg Mettger, Bernd Hoffmann und Sohn Joshua.

Wir sind nun im wahrsten Sinne auf die „Resonanz“ unserer Gäste gespannt!

Text: Rudi Peter / Lothar Maurer / Bernd Hoffmann


Lummerschieder haben in die Hände gespuckt

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 26.12.2018)

Der Platz vor dem Lummerschieder Dorfkrug könnte so langsam mal neu gestaltet werden – das war eine der Überlegungen, als es vor zwei Jahren bei Beratungen der Interessensgemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) um die Verschönerung des Ortes ging. Es war damals auch die Zeit, in der die Gemeinde Heusweiler einen Teil des ehemaligen Gasthauses zur Unterbringung von Flüchtlingen herrichtete. (Da der Bedarf an Wohnraum für Flüchtlinge inzwischen nicht mehr so hoch ist, könnten die Räume als Kita für Lummerschieder Kinder genutzt werden, so eine neuere Überlegung.)

Ein anderer Teil des Dorfkrugs – der frühere Veranstaltungsraum – war von Mitgliedern der IGPL zum Gesellschaftsraum für die Bürger des Ortes hergerichtet worden, was dann auch der Idee weiteren Auftrieb gab, den Vorplatz der ehemaligen Dorfwirtschaft ansehnlich zu gestalten. Die Gemeindeverwaltung stellte im Juni 2016 einen Antrag auf finanzielle Unterstützung durch das Förderprogramm „Agentur Ländlicher Raum“ aus Mitteln des saarländischen Umweltministeriums. Der Antrag wurde schließlich genehmigt, und so stand den Arbeiten nichts mehr im Weg. Die Maßnahme hieß jetzt offiziell „Platzgestaltung am Dorfgemeinschaftshaus“ und wurde zur Hälfte mit 3200 Euro gefördert. Die zweite Hälfte steuerte die IGPL in Form von Arbeitsleistungen der Mitglieder bei.

Nachdem die alten Verbundsteine „ausgekoffert“, der Bewuchs entfernt und die Hecken beseitigt waren, wurden zunächst die Randsteine gesetzt und die Fläche neu gepflastert, ehe eine Einfriedung mit Gabionen-Elementen und Naturhölzern gesetzt wurde. Seit Mai waren abwechselnd 30 Lummerschieder im Arbeitseinsatz. Mit dem Pflanzen einer Hainbuchenhecke und dem Aufstellen von zwei Sitzbänken waren die Arbeiten dann vollendet. Bürgermeister Thomas Redelberger hat das Projekt unterstützt, der Gemeindebauhof Material und Absperrungen zur Verfügung gestellt.


Küchenfest übertraf alle Erwartungen

 

Wenn es ums Wohl des Dorfes geht, hat die Interessengemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) immer eine gute Idee auf Lager. So wurde am Samstag ein Küchenfest zur Finanzierung einer Küche für den von der Gemeinde Heusweiler gemieteten Veranstaltungsraum im Dorfkrug gefeiert. Nachdem der Ortsrat Kutzhof die Entscheidung vertagt hatte, aus dem vom Ralleyveranstalter Prowin Racing Team gestifteten Betrag von 10 000 Euro ein Viertel an die IGPL zur Anschaffung der Kücheneinrichtung weiterzugeben, waren Ideen gefragt, wie alles finanziert werden könne. Immerhin sollte die komplette Einrichtung 5000 Euro kosten, wie Berechnungen ergaben.

Geschätzte 250 Lummerschieder bewiesen ihre Solidarität mit dem Veranstalter. Mit dem Besuch des Festes ließen sie die Kasse klingeln. Der IGPL-Vorsitzende Hans-Josef Seekatz konnte zwei Tage nach der Veranstaltung zwar noch nichts zu dem erwirtschafteten Betrag sagen, meinte aber: „Mit solch einer Resonanz haben wir nicht gerechnet. Ich bin sicher, dass eine stolze Summe für die Küche hängen bleibt.“

Heute diskutiert der Ortsrat erneut über die Vergabe der 2500- Euro-Spende an die Interessengemeinschaft zur Anschaffung der Küche.


Dorfkrug vor dem Umbau



Neue Dorfmitte für Lummerschied

Pressemitteilung, 08.09.2017 www.saarland.de

Er soll künftig als Ort zum Verweilen, aber auch als Ort der Information (Schaukasten) genutzt werden. Dieses Vorhaben fördert das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit rund 3200 Euro. Staatssekretär Roland Krämer überreichte
dem Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger einen entsprechenden Förderbescheid.

Krämer wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass dieses Projekt ohne die Initiative der Interessengemeinschaft Pro Lummerschied nicht denkbar wäre: „Kleine
Maßnahme – große Wirkung, könnte man hier sagen. Miteinander zu reden, sich
auszutauschen, Beziehungen zu pflegen machen eine funktionierende Dorfgemeinschaft aus. Solche Projekte, die das Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements sind, stärken das Miteinander in den Dörfern. Das unterstützen wir gern.“

Der Platz befindet sich nahe der ehemaligen Gastwirtschaft „Dorfkrug“ und liegt an
der Hauptdurchgangsstraße. In Verbindung mit dem Feuerwehrbereich und dem
Dorfgemeinschaftsraum befindet sich hier der Mittelpunkt des Dorflebens.
Der Förderzuschuss stammt aus dem Landesprogramm „Förderung einer nach-
haltigen Dorfentwicklung“.
Staatssekretär Krämer: „Dörfer müssen heute als Lebensort für alle Generationen
attraktiv bleiben. Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich dazu ermuntern, sich weiter zu engagieren. Denn eines dürfte unbestritten sein: Bürgerschaftliches und soziales Engagement sind ein Eckpfeiler für die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer"

Quelle: https://www.saarland.de/227893.htm


Küchenfest im Dorfkrug

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 21. Januar 2017)

Mit der Interessengemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) haben die Bürger eine Organisation an der Hand, die sie mit guten Ideen und Ratschlägen unterstützt. Deren Vorsitzender Hans Josef Seekatz packt bei allen Aktionen zum Wohle des Ortes tatkräftig mit an. So auch kürzlich, als Mitglieder aus Ortsvereinen den Teil des Dorfkrugs sanierten, den die IGPL als Veranstaltungsraum von der Gemeinde Heusweiler gemietet hat. Acht bis zwölf Männer und Frauen versetzten das frühere Nebenzimmer der Gaststätte Dorfkrug in etlichen Arbeitsstunden wieder in einen ansehnlichen Zustand. Wichtig dabei war die Sanierung der Decke und der Wände.

Für Familienfeste fehlt allerdings noch eine Küche. 2500 Euro aus dem Erlös des „Prowin Race Day“ sind nach einem Vorschlag des Kutzhofer Ortsvorstehers Michael Jakob für die Anschaffung der Kücheneinrichtung vorgesehen. Der Ortsrat vertagte jedoch in seiner vorigen Sitzung die Entscheidung über die Verwendung des Geldes. Laut Jakob wird in der Sitzung am 26. Januar das Thema erneut behandelt und vermutlich auch eine Entscheidung gefällt.

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/heusweiler/kuechenfest-im-dorfkrug_aid-1747871


Dorfkrug soll wieder Treffpunkt werden - Lummerschieder Bürger mieten den Wirtschaftsraum und sanieren ihn selbst, damit er wieder öffnen kann

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 29.11.2016)

Alle dafür: In der beengten Sitzung beschloss die Interessengemeinschaft Lummerschied, sich des Dorfkrugs anzunehmen.

Jetzt sorgen die Bürger selbst dafür, dass Lummerschied wieder einen Versammlungsraum hat: In der Versammlung der Interessensgemeinschaft Pro Lummerschied gründete sich die „Dorfkrug Lummerschied GbR“. Ziel: Einen Teil der ehemaligen Gaststätte Dorfkrug mieten, sanieren und als Raum für Vereine und Bürger nutzen.

Ganz schön eng war es in der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) am Freitagabend: Eigentlich ist der Ort des Treffens der Aufenthaltsraum für Messdiener in der Pfarrkirche Christi Himmelfahrt. In dem langen, schmalen Raum mit Sitzplätzen für etwa 25 Personen, an dessen Ende die Gewänder der Messdiener in einem Wandschrank hängen, drängen sich 40 Mitglieder der IGPL. Nach der Schließung des einzigen Gasthauses in dem 680-Seelenort, dem Dorfkrug, und dem folgenden Umbau eines Teils des Gebäudes zur Flüchtlingsunterkunft, blieb der IGPL nur der Messdienerraum im Anbau des Gotteshauses als Versammlungsstätte. Nachdem genügend Stühle beigeschafft waren, eröffnete der Vorsitzende der IGPL, Hanno Seekatz, die Versammlung. Mit seinem Hinweis zur Begrüßung: „Wir brauchen einen vernünftigen Versammlungsraum im Ort“, machte Seekatz gleich auf das Hauptthema des Abends aufmerksam: Das Mieten, Herrichten und Nutzen eines Teils des Dorfkrugs von Bürgern für Bürger. Seekatz und der Kutzhof-Lummerschieder Ortsvorsteher Michael Jakob berichteten, dass die Renovierungsarbeiten schon gut angelaufen sind: Zwischen 15 und 20 Mitglieder aus den Reihen des TuS Lummerschied, des Löschbezirks und der IGPL sind seit Anfang November dabei, den Raum auf Vordermann zu bringen. Dies geschehe in Absprache mit der Heusweiler Gemeindeverwaltung, die auch das Material zur Verfügung stellt. Die Kücheneinrichtung muss allerdings von den Vereinen selbst finanziert und beschafft werden. Ortsvorsteher Jakob kündigte an, dass er einen Teil der Spende aus dem Erlös der Kutzhof-Rallye in Höhe von 2500 Euro im Auftrag des Ortsrates zu diesem Zweck übergeben werde. Lothar Maurer, 2. Vorsitzender der IGPL und von Beruf Wirtschafts- und Steuerprüfer, erklärte der Versammlung, dass zur Anmietung des Raumes die Gründung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, gebildet mit der IPGL, dem TuS und dem Obst- und Gartenbauverein, notwendig sei. Die „Dorfkrug Lummerschied GbR“, so die Bezeichnung, habe die Aufgabe, die von der Gemeinde Heusweiler anzumietenden Räume zu verwalten. Der Mietvertrag ist bereits, in Absprache mit der Gemeinde, ausgearbeitet. Die Versammlung stimmte dem Anmieten des Raumes einstimmig zu.


Kriegsflüchtlinge könnten Dorfkrug retten

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 20.Mai 2016)

Die Gemeinde Heusweiler will mit dem Umbau des Lummerschieder Dorfkruges zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: In dem Gebäude soll Wohnraum für Flüchtlinge, aber auch ein Veranstaltungsraum für Bürger entstehen. Bürgermeister Thomas Redelberger erläuterte am Montagabend das Vorhaben.

Der Informationsabend der Gemeinde Heusweiler zum Umbau des Dorfkruges Lummerschied war sicher eine historische Veranstaltung. Das Haus war 1961 als Schule gebaut worden. Nachdem die Schule 1972 geschlossen worden war, entstand daraus ein Mehrzweckgebäude mit Gaststätte, Versammlungsraum, Turnsaal und Kegelbahn. Die Wirtschaft gibt es seit drei Jahren nicht mehr, zwischenzeitlich hatte es noch ein Intermezzo mit dem Saarländischen Tischfußballverband gegeben, der das Haus zwei Jahre unter anderem als Trainingsstätte nutzte. Zuletzt war der Dorfkrug nur noch zu bestimmten Gelegenheiten geöffnet. Das Haus wie man es bisher kannte wird nun endgültig nach dem Feuerwehrfest am kommenden Wochenende geschlossen. 
Wenn die Gemeinde als Eigentümer demnächst mit den Umbauarbeiten des Hauses beginnt, werden nur noch die Außenmauern stehen bleiben. Innen werden sowohl im Unter- als auch im Obergeschoss Zimmer für bis zu zwölf Bürgerkriegsflüchtlinge eingerichtet. In einem Teil der ehemaligen Wirtschaft soll dazu noch ein Mehrzweckraum für die Bürger geschaffen werden. Zur Info-Veranstaltung im Saal der Gaststätte waren am Montagabend 120 Bürger erschienen. Die große Zahl zeigt, dass den Lummerschiedern die Folgenutzung ihres einstigen kulturellen Dorfmittelpunktes nicht gleichgültig ist. 
Verwaltungschef Redelberger und Hauptamtsleiter Günter Flätgen erklärten anhand eines Bauplanes die wichtigsten Details der Umbaumaßnahme, die vom Innenministerium finanziell gefördert wird. Letzteres heißt aber auch, dass sich die Gemeinde verpflichtet, das Gebäude in seiner veränderten Form zehn Jahre zu erhalten. 
Laut Plan fallen im Untergeschoss die Kegelbahn und der Turnsaal weg. In dem kleinen Saal sollen Schlafräume für die Flüchtlinge entstehen. Außerdem wird die Heizung erneuert und der Gastraum mit Saal durch eine Mauer zweigeteilt. In einem Teil werden Räume für die Flüchtlinge geschaffen, im anderen wird der Bürgerraum eingerichtet. Als Redelberger anmerkte: „Wenn wir das Haus für die Dauer von zehn Jahren halten können, bleibt auch die Feuerwehr im Ort bestehen“, gab es spontan Beifall von den aufmerksamen und disziplinierten Zuhörern. 
Aus den Fragen zur Flüchtlingsproblematik war herauszuhören, dass die Anwesenden Verständnis zeigen für die Maßnahme der Gemeinde, dass sie aber auch froh darüber sind, einen Platz im Ort zu haben, wo sie sich unter anderem auch zu Familienfeiern treffen können. 
Der Bürgermeister war am Ende sichtlich erfreut darüber, dass er die Bürger von der Notwendigkeit der Umbaumaßnahme überzeugen konnte.

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/heusweiler/kriegsfluechtlinge-koennten-dorfkrug-retten_aid-1536642