InteressenGemeinschaft Pro Lummerschied

 
 

Sportplatz

Arbeiten zur Wiederbelebung der Lummerschieder Sportanlagen gestartet

Nach etlichen Verzögerungen durch Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie konnte Anfang Juli 2021 endlich mit den Arbeiten zur Wiederbelebung der Lummerschieder Sportanlagen gestartet werden. In der Planungsphase haben sich die beteiligten Vereine TuS Lummerschied und IGPL auf ein schrittweises Vorgehen verständigt, um auf die Annahme des Angebots reagieren zu können und den Arbeitsaufwand überschaubar zu halten. Der erste Schritt sieht eine Umwandlung des zugewucherten und nicht mehr bespielbaren dritten Tennisplatzes zum „Treffpunkt Platz 3“ vor. Durch das Anlegen eines Bouleplatzes und das Aufstellen einer Tischtennisplatte soll eine generationenübergreifende Möglichkeit zum aktiven Zusammenkommen geschaffen werden. Insbesondere bei der jüngeren Generation wird auf eine gute Annahme des Bouleplatzes gehofft, da dieser auch für sämtliche Trendwurfspiele wie zum Beispiel Wikingerschach, Sackloch, Möllky und Leitergolf genutzt werden kann. Als möglichen zweiten Ausbauschritt zur Nutzung des weitläufigen Geländes ist das Aufstellen von Fitnessgeräten angedacht und ein Beachplatz für verschiedene Ballsportarten ist schon im Gespräch. 

Doch zurück zu den konkreten Arbeiten: Beim Befreien des zugewucherten Platzes von Grünpflanzen und dem nachfolgenden Rasenschnitt wurde eine Birke als mögliche zukünftige Schattenspenderin stehen gelassen. Danach wurden in zwei weiteren Arbeitseinsätzen Betonstürze als Umrandung der zwei vorgesehenen Boulebahnen gesetzt. Dabei wurde auf die Einhaltung der internationalen Turniermaße von 4m x15m geachtet, um für eine mögliche zukünftige Nutzung auf höherem sportlichem Niveau vorbereitet zu sein. Der abschließende Einbau einer Schicht verdichteten Feinsplitts bedeute die Fertigstellung der beiden Boulebahnen. Nach einer kurzen Ruhezeit können diese von jedem, der sie in dem vorgefundenen Zustand zurücklässt, frei genutzt werden. In den kommenden Wochen ist das Aufstellen von Ruhebänken und der Tischtennisplatte und die Gestaltung der umliegenden Fläche geplant.


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Über sichere Stufen zum Sportplatz - Arbeitsteam des TuS Lummerschied setzte 60 neue Treppenstufen

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 14.06.2016)

Mitglieder des TuS Lummerschied haben auf der Treppe zum Sportplatz 60 kaputte Eichenstufen durch Betonstufen ersetzt 

In Lummerschied war die Treppe mit 160 hölzernen Stufen zum Sportplatz vor vier Jahren wegen mangelnder Verkehrssicherheit gesperrt worden. Mitglieder des TuS Lummerschied ersetzten in den vergangenen Monaten 60 kaputte Stufen durch neue aus Beton. Die Gemeinde will demnächst die Sicherheit überprüfen.

Im April 2014 versammelten sich über 50 Einwohner des Heusweiler Ortsteiles Lummerschied auf dem Treppen-Weg zwischen der Feldstraße und dem Sportplatz des Turn- und Sportvereins (TuS). Damit protestierten sie gegen die Sperrung durch die Gemeinde Heusweiler. Die Interessengemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL) mit ihrem Sprecher Hans Josef Seekatz hatte auf Betreiben der Bürger die Aktion organisiert. Denn Spaziergänger und Nutzer des Sportplatzes mussten wegen der Sperrung einen Umweg durch das benachbarte Wiesengelände gehen. Dies war jedoch nur bei trockenem Wetter möglich. Die Bitten mehrerer Bürger bei der Gemeindeverwaltung, die Treppe wieder herzurichten, wurden mit der Begründung abgelehnt, der Aufgang werde kaum genutzt, eine Erneuerung sei zu teuer. Kosten von 20- bis 30000 Euro waren damals im Gespräch. Nach längerem Hin- und Her bot sich der TuS Lummerschied an, die Treppe wieder begehbar zu machen, wenn Geld für das Material vorhanden sei. Laut Angaben des Kutzhofer Ortsvorstehers Michael Jakob habe ProWin 500 Euro, Klaas Direktimport 400, Brack Heizungsbau, die Gemeinde Heusweiler sowie der Kutzhofer Ortsrat jeweils 200 Euro für das Wiederherstellen der Treppe gestiftet. Nachdem somit die Materialkosten gedeckt waren, begann das TuS-Arbeitsteam (Hartmut, Thomas und Johannes Zeyer, Gerd Maurer, Jörg Mettger, Jörg und Fabian Rau, Thomas Knewel, Hermann Dahm, Lukas und Armin Krämer sowie Hanno Seekatz) im Oktober vorigen Jahres mit dem Freischneiden des Bewuchses auf und um die Treppe. Dann, so der Vorsitzende Armin Krämer, wurden im Frühjahr bis Ende Mai 60 verwitterte und abgenutzte Stufen aus Eichenholz entfernt und durch Betonstufen ersetzt. Die Arbeiten, so Krämer, seien kein Zuckerschlecken gewesen, da die Betonelemente mühselig von Hand vom Sportplatz herbei geschleppt werden mussten. Demnächst soll die Arbeit von Experten der Gemeinde begutachtet werden. Ist alles in Ordnung, dann wird der Weg auch offiziell wieder zur Benutzung freigegeben.


Lummerschieder gehen auf die Stufen

Saarbrücker Zeitung (veröffentlicht 14.04.2015)

Die Lummerschieder wollen den sanierungsbedürftigen Treppen-Weg zum Sportplatz behalten

Zwar nicht auf die Barrikaden, aber auf die Stufen sind gut sieben Prozent der Lummerschieder Bürger gegangen: Auf Initiative der Interessensgemeinschaft pro Lummerschied stellten sich am Samstag 50 Einwohner des Heusweiler Ortsteils auf der Treppe von der Feldstraße zum Sportplatz auf, um auf den Sanierungsbedarf hinzuweisen.

Als die Saarbrücker Zeitung einen Fototermin mit dem Sprecher der Interessensgemeinschaft Pro Lummerschied (IGPL), Hans Josef Seekatz, vereinbarte, kündigte dieser an, dass außer ihm noch zwei bis drei weitere Personen zu dem Treffpunkt am Ende der Flustraße erscheinen werden. Als der Fotograf eintraf, traute er erstmals seinen Augen nicht. Statt der erwarteten höchstens fünf hatten sich nämlich 50 Bürger des 680 Einwohner zählenden Dorfes versammelt. 
Sie alle sind nicht damit einverstanden, dass sie die Treppe zum Sportplatz mit ihren 160 Stufen offiziell nicht mehr nutzen dürfen Die Gemeindeverwaltung, so Seekatz, habe die Treppe vor zwei Jahren wegen 30 kaputter Stufen sperren lassen. Mehrere Bitten der Einwohner, den Aufgang wieder begehbar herzurichten, seien mit der Begründung abgelehnt worden, der Weg werde sowieso kaum genutzt und der finanzielle Aufwand der Erneuerung sei zu hoch. Es seien Zahlen von 20 000 bis 30 000 Euro genannt worden. 
Dass der Weg tatsächlich durchaus genutzt werden würde, zeige sich daran, dass inzwischen ein Trampelpfad vom unteren Bereich der Treppe über eine benachbarte Wiese entstanden sei, der nun von etlichen Leuten als Weg zu den Tennisplätzen oder einfach nur zum Spazierengehen genutzt werde. Die Treppe gehörte im Übrigen zu einem markierten Wanderweg. Der IGPL-Vorsitzende sagte zudem vor den versammelten Bürgern: „Wir haben uns hier getroffen, um auf den Missstand hinzuweisen. Wir wollen, dass unser Anliegen im Heusweiler Rathaus endlich gehört wird. Die genannten Reperaturkosten halten wir für überzogen.“ Schließlich brauche man „keine Marmortreppe, sondern nur einen begehbaren und sicheren Aufgang“. 
Seekatz regte an, die alten und kaputten Eisenbahnschwellen durch Betonstufen auszutauschen und den Wildwuchs zu beseitigen. Er erinnert daran, dass die Treppe bis vor drei Jahren regelmäßig vom Bauhof der Gemeinde gewartet worden sei. Er erklärte aber auch: „Wir wollen das Problem nicht gegen, sondern mit der Gemeinde lösen, sprich: auch selbst die Schippe in die Hand nehmen.“

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/heusweiler/lummerschieder-gehen-auf-die-stufen_aid-1508892